Schnell wie der Wind wurde in Berlin gewerkelt. Denn als ich heute den Briefkasten öffnete, lachte mir mein an mich selbst adressierter Rückumschlag entgegen. Darin - wie erhofft - mein Pass mit Visum.
Da schau her:
Schnell wie der Wind wurde in Berlin gewerkelt. Denn als ich heute den Briefkasten öffnete, lachte mir mein an mich selbst adressierter Rückumschlag entgegen. Darin - wie erhofft - mein Pass mit Visum.
Letzter Berlin-Besuch vor dem großen Abflug. Der Botschaftstermin um 07:30 Uhr sollte dann doch nicht so spannend werden wie vorher vermutet. Die Stimmung war, bis auf das in 2er-Reihe Antreten vor dem Block, ganz entspannt. Die netten Damen hatten zeitweise sogar ein Lächeln auf den Lippen. Es war eben Freitag.
Da ich einer der Glücklichen mit kompletten und korrekten (und in Schönschrift ausgefüllten) Antragspapieren war, konnte ich nach 2 Stunden den Ort des Geschehens mit der Visa-Zusage wieder verlassen. Das DS-2019 sollte noch diese Woche zusammen mit meinem Reisepass und dem angehefteten Visum bei mir eintreffen.
“In Sparkasse, we trust.” Das war mal. Während im Laufe der Zeit viele Menschen um mich herum ihrem alt eingesessenen und angestammten Finanzpartner den Rücken kehrten, zog ich es vor das beschauliche Treiben, so will ich es mal nennen, des (ehemals) öffentlich rechtlichen Finanzdienstleisters weiter zu “nutzen”. Zum einen aus Verbundenheit, man kennt sich inzwischen viele Jahre, zum anderen wahrscheinlich auch aus Blindheit. Viele Hipp-, In- und andere Großbanken versorgen inzwischen die junge Kundschaft mit allerhand Nötigem und sicher auch Unsinnigem, vor allem aber Bargeld.
Das funktioniert bei den Rot-Weißen selbst in der Provinz durchgehend tadellos. Wehe nur man kommt mit so genannten, Zitat: “Sonderwünschen”. So passiert heute Vormittag. Der Versuch sich mit baren US-Dollaren einzudecken schlug kläglich, und damit meine ich wirklich kläglich, fehl. Diesen Sonderwunsch gibt es nur mit Vorbestellung. Keine Ahnung warum, entweder weil diese Sorte so schnell schlecht wird oder man eventuellem Schlangestehen vorbeugen will. Eigentlich sollten diese Zeiten ja lange vorbei sein.
Weiter gings zur Commerzbank, immerhin ein Teilerfolg. Dollar ja, Stückelung 1,5, 10. Wie bitte? Verkaufskurs 1,234 (Anm. d. Red. Euro-Dollar z.Zt. 1,281) Ächtz. Ok. Die Innenstadt von Senftenberg bietet ja den Luxus, die große weite Finanzwelt in 5 Minuten zu Fuss zu begehen, auch wenn es sonst nicht viel zu sehen gibt. Nächster Versuch.
 Angekommen bei der Deutschen Bank. Kurs 1,234. (weiter…)
Nun habe ich mich zur Einbindung von Bildern doch gegen die Flickr-Variante entschieden. Zum einen wegen der kostenpflichtigen Uploads ab einem Volumen von 20MB/Monat, zum anderen wegen der feinen Java-Script-Spielereien die eine selbst integrierte Lightbox so mit sich bringt. Vor dem Klicken auf die Thumbnails (Vorschaubilder) sollte die Seite aber komplett geladen sein.
Hier nun ein Auszug einer Unterwasser-Fotoaktion, die beim Schnorcheln durchgeführt wurde. Intern ausgewertetes Ergebnis: Es muss noch sehr viel geübt werden. Bis auf ein paar Hampelmänner, einer wirklich sehr unscharfen Schildkröte (die war aber auch veradammt schnell) und 3 bis 4 gelungenen Aufnahmen war dies nur ein kläglicher erster Versuch. Dabei gab es doch so viel zu sehen.
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So schnell wird es zwar keine Gelegenheit zur Verbessung geben aber die Nachhilfestunden rund um das Thema sind schon fest eingeplant. Professionelle Hilfe aus den “Philippines” ist unterwegs. Dann, irgendwann. [Fotos]
Endlich ist es da. Das DS-2019-Formular, welches mich dazu berechtigt einen Konsulatstermin zum persönlichen Vorsprechen mit den US-Botschaftsbeamten zu vereinbaren. Mit der Bürokratie sind wir in Deutschland bei Weitem nicht allein wie es scheint. Denn zusätzlich muss ich Ausfertigungen der Formulare DS-156, DS-157 und DS-158 vorbereiten. Aber ich will mich nicht beschweren, schließlich will ich in das sicherste Land der Welt einreisen. Unter anderem wird man auf einem dieser Formulare ernsthaft so Sachen gefragt wie: ob man einer terroristischen Vereinigung angehört, ob man beabsichtigt in die USA einzureisen um gegen die Ausfuhrbestimmungen zu verstoßen und ob man ansteckende oder meldepflichtige Krankheiten hat oder geistig behindert ist. Kein Witz, siehe hier [DS-156]. Diese und andere Fragen konnte ich glücklicherweise jeweils mit nein beantworten. Jetzt habe ich ein gutes Gefühl. Denn es scheint für das Department of Homeland Security ein Leichtes zu sein, die Bösewichte schon im Vorfeld an der Einreise zu hindern. Achja, diese Behörde hat zur Sicherheit der US-Bürger ein weiteres Informationssystem namens SEVIS eingeführt. Damit wird jeder Schüler, Student oder Praktikant mit einer befristeten Aufenthaltsgenehmigung, elektronisch überwacht und die Daten von Reisen, Ausbildungsinhalten und anderen persönlichen Lebensumständen ausgewertet. Der Visa-Antragsteller darf sich vor der Teilnahme daran gleich mal mit einer Gebühr von 100 US$ am entstehenden Aufwand beteiligen. (weiter…)
 Home Again! Zurück aus dem Urlaub würde es viel zu viel zu berichten geben. Ich beschränke mich mal auf die wesentlichen Sachen. Wir flogen also wie geplant über Bahain International Airport nach Dubai. Mit gerade mal einer Stunde Verspätung angekommen verließen wir die klimatisierte Ankunftshalle um noch 5 Minuten draußen auf das Shuttle zum Hotel zu warten. 00:00 Uhr Ortszeit und 36°C bei ca 80% Luftfeuchtigkeit. Kein Windhauch in der Stadt. Ok, dies war nur eine, wenn auch schokierende, Momentaufnahme denn später stellte sich heraus, dass man auch 47°C bei Meeresbrise sehr gut ertragen kann. Kurz gegrübelt hat man trotzdem. [Bilderübersicht]
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Weiter gings durch die Nacht ins ca 160km entfernte Hotel im kleinen Ort Al Aqah [Le Meridien], dem Aushängeschild des Emirats Fujairah. 2 Stunden und unzählige “Humbs” später kam man auch endlich dort an. Wer schonmal in den Emiraten war weiß, dass die einheimischen Autofahrer nur durch diese ca. 30cm hohen Straßenhindernisse (eine Art Huckel-Rampe) vom Rasen abgehalten werden können. (weiter…)